25.2.2018 : 18:26 : +0100

Aufräum- und Renovierungstage 2005

Er war heuer der vierte und ist inzwischen so erfolgreich, dass er in 2005 zweimal stattfindet. Über die Gründe, die zu seiner Einführung geführt hatten, wurde ausführlich berichtet. Diese Gründe werden stets bleiben. Auch die Art der Reparaturarbeiten wird sich wiederholen. Müßig also, jedes Mal zu beschreiben, wie gepinselt, geputzt, aufgeräumt, repariert wurde. Schließlich möchte ich nicht als der Chronist des ewig gleichen Renovierungstages in die TuS-Annalen eingehen. Diesmal jedoch war einiges anders.

bei der Arbeit Vor drei Jahren waren wir fröhlich und chaotisch gestartet. Das Besorgen von Materialien, Geräten oder Irgendwas, was fehlte und noch schnell gekauft werden musste, dezimierte die Zahl der eigentlichen Renovierer. Am Ende aber war’s ein schöner und erfolgreicher Tag, der abends gefeiert wurde. Schon damals war klargeworden, dass Vorbesichtigung, Planung und Verteilung der Arbeit wesentliche Elemente für effektives Renovieren sind. Dieses Konzept wurde Jahr für Jahr verbessert, so dass für den Renovierungstag im Mai eine von Klaus Tüting hervorragend ausgearbeitete Übersicht über alle notwendigen Reparaturen und Arbeiten vorlag. Leider wurde sie schlecht umgesetzt, so dass wir sowohl einer starken Truppe von Alexander Nehrings Jung-Fußballern wie einer etwas kleineren von Frank Ahlers Trampolin-Mädchen etwas hilflos gegenüberstanden, denn wenn acht auf einmal das Gleiche machen wollen und eingewiesen werden müssen, wird’s stressig. Aber über diese enorme Einsatzfreude haben sich alle sehr gefreut. So viel zum nicht ganz bewältigten Chaos.

Fleißige Helferinnen

Und nun zur Fröhlichkeit. Bei mir und den meisten Anderen hielt sie sich diesmal in engen Grenzen, denn wohl unmittelbar vor dem Renovierungstag waren Geschäftszimmerfenster, Eingang, Schaukasten und Gymnastiksaalfenster großflächig derart übel verschmiert worden, dass Stefan Marx dies durch die Polizei festhalten ließ. Anhand unserer Fotos könnt ihr euch selber vom Ausmaß überzeugen.

Schmiererei am TuS-Eingang

Zitat aus der Meldung der NWZ vom 22.6.05 mit der Überschrift “Vereinsheim und Schule mit Farbe beschmiert “: “Der dritte Tatort lag am Brandsweg. Dort besprühten die Täter ein Vereinsheim mit schwarzer, blauer und goldener Farbe. Auch die Fensterscheiben wurden beschmiert...“. - Es kann und darf nicht sein, dass der Arbeitseinsatz der TuS-Freunde, die Freizeit opfern, für solche Tätigkeiten verbraucht wird. Sollte jemand eine gute Idee haben, wie wir uns vor solchem Vandalismus schützen könnten: Vorstand und Sportspiegel haben immer ein offenes Ohr.

Dies alles jedoch sollte niemanden davon abhalten, beim nächsten Renovierungstag mit Lust mitzumachen.

Felix OGGER

2. Aufräum- und Renovierungstag 2005

Der Aufräum- und Renovierungstag des TuS findet jetzt seit vier Jahren statt und hat sich schon nach dieser relativ kurzen Zeit als wichtige Vereinsveranstaltung etabliert. Neu war, dass wir in diesem Jahr zwei Mal renovieren, reparieren und putzen. Diese Idee erwies sich als goldrichtig, und in der Tat gab es wie immer viel zu tun. Nach wiederum exzellenter Vorarbeit von Klaus Tüting, eingeschlossen die Beiträge Susanne Möllers, wussten alle, was zu tun war, und die ca. 25 TuS-Mitglieder und -Freunde verteilten sich als Arbeitsgruppen oder einzeln über das Vereinsheim.

Auch einige Fußballer mit ihrem neuen Trainer Axel Wolf fanden sich im Vereinsheim ein, um dann aber abzuziehen, um auf dem Kennedy-Sportplatz Notwendiges zu tun.

Abgesehen vom allseitigen Zorn über die neuerlichen Schmierereien an den Fenstern des Gymnastik-Saals war es wieder ein ausgesprochen fröhlicher und erfolgreicher Arbeitstag. Es gab einen mächtigen Regenschauer zur Mittagszeit, doch dann war das Wetter klasse und die Stimmung ausgesprochen gut, was auch die Bilder sehr schön demonstrieren.

Viel zur Freude und guten Laune trugen auch die Allerjüngsten bei, deren Renovierungsleistung zwar vernachlässigbar war, deren Fröhlichkeit aber alle beflügelte.

Wie jedes Mal gab es wieder die kleinen persönlichen Geschicke, den Kampf mit Gerät und Material, Überraschungseffekte, Diskussionen über die Lösung von Problemen (wie sind Unkraut und Graffitti nachhaltig zu bekämpfen?!).

So zeigte sich, dass eine ansonsten warmherzige und großzügige Künstlerin jeden einzelnen Grashalm zwischen den Pflastersteinen zum persönlichen Feind erklärte.

Harte JuJutsu-Kämpfer wiederum konnten nicht ertragen, wie sieben kleine, süße Frösche in ihrem Verlies unter der Eingangstür schmachteten. Sie trugen sie eigenhändig in die Freiheit.

Ich erinnere an dieser Stelle daran, dass es eine ursprüngliche Idee war, den Renovierungstag so zu organisieren, dass für allgemeine wie spezielle Arbeiten Arbeitsgruppen eingerichtet werden. Nach diesem Renovierungstag habe ich den Eindruck, dass wir diesem Ziel näher gekommen sind. Zum Beispiel mischen seit einiger Zeit einige Mädchen aus der Trampolingruppe von Frank Ahlers so engagiert und begeistert mit, dass man sie mittlerweile schon als feste Größe bei den Renovierungstagen einplanen kann. Auch was Arbeit im Garten- und Außenbereich betrifft, zeichnen sich prioritäre Vorlieben ab. Die Kneipenarbeit funktioniert nach wie vor auch bei diesen Anlässen gut. Wenn es noch gelänge, eine Malertruppe, eine Elektrotruppe und eine freischwingende Alleskönnertruppe einzurichten, wären wir perfekt und nahe am Ziel aller Wünsche.

Der Renovierungstag ist eine wichtige, erfolgreiche, kommunikative und rundum schöne Veranstaltung des TuS. Deshalb lade ich alle TuS-Mitglieder, die Idealismus und Zeit haben, ein, beim nächsten Mal mitzumachen.

Felix OGGER